Der rote Faden

Auf meinem Nachttisch liegt ein Tagebuch, in das ich jeden Abend schreibe, worüber ich heute glücklich gewesen bin, was mich mit Dankbarkeit erfüllt und welche Erfolge ich hatte. An einem faulen Sonntag besteht der Erfolg vielleicht nur darin, die Küche aufgeräumt und einen besonders langen Spaziergang mit dem Hund gemacht zu haben. Mich erdet das sehr und beruhigt die zu mir gehörenden Zweifel, ob ich wirklich alles gut genug mache oder eigentlich besser sein sollte.

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Irgendwo gibt es sie, die Worte eines Menschen, die in ihm leben

„Ich bin 1936 geboren. Von klein auf musste ich meine sechs jüngeren Geschwister betreuen, denn die Mutter war krank. Abends hatte ich den gesamten Haushalt zu erledigen, abzuwaschen natürlich von Hand, dann alle Schuhe zu putzen und in einer langen Reihe aufzustellen; ab etwa 22 Uhr war ich mit allem fertig, dann durfte ich Hausaufgaben machen.

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Die Macht unterbewusster Zweifel

Es war hier mehrfach die Rede von Kosten, die eine private Biografie verursacht. Die Beispielrechnungen kann ich voll bejahen, die Realität sähe oft noch wesentlich teurer aus, wenn man den gesamten Aufwand in Cent und Euro ummünzen würde. Ich möchte hier noch einen anderen Gedanken in den Vordergrund stellen: das Bewusstsein des Kunden bzw. des Interessenten als möglichen Entscheidungsfaktor pro oder kontra Biografieprojekt. Weiterlesen