Leben 4.0 – alles smart gelöst

Weihnachten liegt hinter uns, und dank gut gefüllter Gabentische wird das Leben wieder digitaler, indirekter und bequemer. Immer häufiger putzen Roboter die Fenster, saugen Staub und mähen Rasen, ohne dass man noch einen Gedanken darauf verschwenden muss. „Das Internet der Dinge verbessert nicht nur Produktionsprozesse und Produkte, es verän­dert auch das Leben aller Beteiligten“, schreibt der BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie) im Netz: „Komplexe Produktions­prozesse und kleine Alltagsverrich­tungen zwischen Dingen, Dienstleistungen und Menschen sind heute digital vernetzt.“ Das schaffe neue Dynamiken bis hinein in unser aller Leben.

Brett vorm Kopf statt in der Hand: Die Zukunft ist virtuell.

Und dynamisch wollen wir doch sein! Im Leben 4.0 ist alles smart gelöst: Die Facebook-Timeline mit Bildern, Statusbeschreibungen und Kommentaren ersetzt das verstaubte Tagebuch, den Lebenslauf gibt’s jetzt als öffentliches Profil, Briefe werden per WhatsApp geschrieben und Gefühle drücken wir per Emoji aus… Weiterlesen

Der rote Faden

Auf meinem Nachttisch liegt ein Tagebuch, in das ich jeden Abend schreibe, worüber ich heute glücklich gewesen bin, was mich mit Dankbarkeit erfüllt und welche Erfolge ich hatte. An einem faulen Sonntag besteht der Erfolg vielleicht nur darin, die Küche aufgeräumt und einen besonders langen Spaziergang mit dem Hund gemacht zu haben. Mich erdet das sehr und beruhigt die zu mir gehörenden Zweifel, ob ich wirklich alles gut genug mache oder eigentlich besser sein sollte.

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Umzug – mit der Vergangenheit aufräumen

Ich bin vor kurzem umgezogen. Neben einer sympathischen Wohnung, die mir zwei Jahre lang als „Friedenshort“ gedient hat, habe ich diesmal auch ein ganzes Leben hinter mir gelassen: eine Ehe, ein belastendes „Wechselmodell“ und sogar einen Sohn. Mehr als die anderen fünf Umzüge der vergangenen 15 Jahre bedeutet dieser also einen biografischen Wendepunkt.

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