Auftragsbiographik: Jedes Leben ist ein Diamant

Aus dem Büro einer Auftragsbiographin: Stundenlang sitze ich hinter meinem Schreibtisch, bastele Übergänge oder feile an einzelnen Formulierungen herum. Jeden Tag. Und nicht selten stellen sich Kopfschmerzen ein. Denn das Schreiben ist ein Handwerk. Harte Arbeit. Gleichzeitig ist es aber auch eine Kunst, wie zu malen oder zu musizieren. Wenigstens empfinde ich das so. ‚Mein Leben heißt Schreiben’ ist daher mehr als nur ein Lippenbekenntnis. Literatur füllt mich aus. Macht mich glücklich. Deswegen lese ich sehr viel. Gleichzeitig verfasse ich Romane und Krimis, nicht zuletzt aber auch Biographien.

Als Auftragsbiographin arbeiten zu können, bedeutet für mich, endlich das Betätigungsfeld gefunden zu haben, in dem ich zu Hause bin. Und auch die Beschäftigung mit dem eigenen Leben halte ich für einen Gewinn auf ganzer Linie.

Warum bin ich Biographin?
Zu Übungszwecken ließ ich mich von einer Kollegin interviewen. Da ging mir mit einem Mal vollkommen auf, wie sich das anfühlt und was es bedeutet, über das eigene Leben zu sprechen. Mich einem anderen Menschen anzuvertrauen, wie sich auch meine Kunden mir gegenüber öffnen.
Außerdem erkannte ich in diesen Minuten, wie viele Schätze es in meinem Leben gibt. Einige hatte ich selbst nicht mehr in greifbarer Nähe, doch durch die Fragen meiner Kollegin wurden sie mir von Neuem bewusst. Und es ist, das kann ich versichern, eine große Freude, besondere Momente von Neuem lebendig werden zu lassen. Oder sich an liebe Menschen zu erinnern, die in einem früheren Lebensabschnitt unverzichtbare Weggefährten waren.
Ich erzählte, ohne auch nur das Innerste zurückzuhalten, von dem Freund, den ich vor sieben, acht Jahren als meine engste Bezugsperson betrachtet hatte. Später wurde unser Verhältnis jedoch zu einer Belastung. Das ging so weit, dass ich ihn am Ende nicht mehr kontaktierte. Gut fühlte ich mich damit allerdings nie, er fehlte mir entsetzlich.

Meine Kollegin führte das Interview, transkribierte, formulierte um und las schließlich den Textentwurf vor. Was währenddessen in mir ablief, kann ich kaum in Worte fassen. Plötzlich konnte ich mich wieder verlieren in einer weit entfernten Zeit. Ich konnte einen bestimmten Ort vor mir sehen. Einen bestimmten Menschen. Ich konnte riechen und hören, was ich damals gerochen und gehört hatte.
Gleichzeitig waren es meine Worte, die sie aussprach. Zum ersten Mal kamen sie nicht aus mir heraus. Mit der sachlichen Distanz, wie sie nur ein Unbeteiligter aufzubringen vermag, schoben sich Erinnerungen und Gefühle von außen vor. Und mit einem Mal stiegen Tränen in mir hoch. Tränen, von denen ich gedacht hatte, dass sie längst schon geweint wären.
Ich war deswegen erschüttert und verstört, spürte aber auch, dass die Tränen reinigend wirkten. Der Prozess, einen Außenstehenden tief in meine Seele blicken und ihn später den entstandenen Text vor einer kleinen Gruppe von Leuten vortragen zu lassen, hatte etwas tief in meinem Inneren verändert: Ich konnte nun wieder anders, wieder besser mit meinem Freund umgehen. Ich regte ein Treffen an in der Überzeugung, dass ich diesmal, falls er das Interesse nicht erwidern sollte, nicht darunter leiden würde. Und ich kann unsere Beziehung – so, wie sie jetzt ist – seitdem akzeptieren.

Biographische Arbeit vermag ohne Zweifel auch zu heilen und Wunden zu schließen. Das zu wissen, ist eine Sache. Es selbst zu erleben, von umso größerem Wert für mich, die Privatperson, ebenso wie für meine Tätigkeit als Auftragsbiographin.
Daher möchte ich jedem Biographen eindringlich empfehlen, auch selbst in die Rolle des Kunden zu schlüpfen.

Wo liegt mein Markt?
Aber wer ist „der Kunde“? Wer könnte das sein? Im Grunde jeder, wenn auch viele der Meinung sind: „Was, eine Biographie über mich? Aber das lohnt sich ja nicht. Mein Leben ist doch uninteressant.“
Glauben Sie das nicht! Jedes Leben ist ein Diamant! Und wir Biographen sind gerne bereit, uns mit Ihnen zu erinnern und die unvergesslichen Momente zu bewahren.

Dennoch lassen sich die möglichen Auftraggeber in zwei Gruppen unterteilen.
Zum einen treten Menschen an mich heran, die sich ein Erinnerungsbuch in kleiner Auflage wünschen, ohne ISBN. Sie wollen ihre Erlebnisse festhalten: für sich selbst, die Familie, häufig auch für spätere Generationen. Immer wieder dient eine solche Privatbiographie dazu, sich unangenehmen Erfahrungen zu stellen und diese – unterstützt durch den Biographen – vielleicht zum ersten Mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Am Ende geht ein Knoten auf. Durchatmen! Sich besser fühlen! Und ich als Biographin freue mich, dass ich meinen Teil dazu beitragen konnte.
Zum anderen besteht Kontakt zu Prominenten. Auch hier ist es möglich, dass sich mein Gesprächspartner von einer schweren Last befreit. Aber ist das auch wahrscheinlich? Oder steht bei dieser Art von Biographie eine andere Intention im Vordergrund? Persönlichkeiten, die dem anonymen Publikum aus den Medien bekannt sind und über die jeder spricht, öffnet sich hier doch eine Tür, noch tiefere Einblicke zu gewähren. Im Rahmen einer Biographie können sie sich der Öffentlichkeit so präsentieren, wie sie gesehen werden wollen.
Bestimmt gibt es Prominente, die so denken. Aber ich garantiere, dass nicht alle mit ihren Ansichten in diese Richtung gehen.

Ich habe sowohl mit Privatpersonen als auch mit Personen des öffentlichen Lebens verhandelt und am Ende von beiden Seiten mindestens einen Auftrag erhalten. So arbeite ich zurzeit mit dem bayerischen Kult-Radiomoderator Matthias Matuschik zusammen.

Was geben mir meine Partner?
Ich sage Partner anstatt Auftraggeber oder Kunde. Denn die Beziehung zwischen einem Autor und seinem Biographen ist mehr als ein bloßes Geschäftsverhältnis, wenngleich auch weniger als eine Freundschaft.

Einmal, als ich für eine Interviewsitzung zu dem 85-jährigen Landwirt und seiner Familie fuhr, begrüßte er mich mit den Worten: „Unsere Freundin ist wieder da.“
Vier Stunden später, beim Abschied, bat er mich darum, ihn bald erneut zu besuchen. Und das war keine Floskel, sondern vollkommen ernst gemeint. Sie freuten sich alle darüber, dass ich gekommen war. Dass ich mir Zeit für jeden nahm, zuhörte und interessiert nachfragte. Kurz gesagt: dass ich ein wenig Abwechslung in ihren Alltag brachte.
Als mir die Enkelin dann auch noch ein Stück Apfelkuchen mitgab, „weil wir es jetzt nicht mehr geschafft haben, zusammen Kaffee zu trinken“, war ich tief bewegt. Wie leicht es ist, anderen etwas Gutes zu tun. Und wie dankbar sie deswegen sind! Ich empfinde diese Erfahrung als äußerst wertvoll.
Gleichermaßen ist es für mich ein großer Gewinn, die Biographie von Matthias Matuschik verfassen zu dürfen. Denn ich hörte mir seine Show bereits mit 13 Jahren an. Jetzt – da ich 27 bin, mein halbes Leben später – sitze ich ein- bis zweimal im Monat mit ihm zusammen. Und dann beantwortet er meine Fragen und erzählt, drei oder vier Stunden lang. Auf diese Weise habe ich in vergleichbar kurzer Zeit sehr viel über ihn erfahren. Obwohl ich von seinem Alltag weit entfernt bin, würde ich jederzeit behaupten, Matthias Matuschik gut zu kennen. Besser sogar als einige der Menschen, die mir seit Jahren vertraut sind. Denn von den Geschichten, die jemand schildert, und seinem Verhalten auf Wesen und Charakter der Person zu schließen, stellt keine große Herausforderung dar.

Wie ihn und den Landwirt werde ich noch viele verschiedene Menschen kennen lernen. Und über sie auf Themenbereiche stoßen, mit denen ich mich vorher nie beschäftigt habe, über die ich nun, da mir mein Partner von ihnen erzählt, aber sagen kann: „Das ist ja richtig interessant. Hätte ich nie gedacht!“

Welche Erfahrungen schätze ich als wesentlich ein?
Besonders bei größeren Projekten, wenn die Zusammenarbeit länger anhält und tiefer geht, könnte sich der Biograph dem Partner eng verbunden fühlen. Aber zu viel Nähe erwies sich anfangs für mich als Problem. Es fiel mir schwer, mit den negativen Erfahrungen eines anderen fertig zu werden.
Inzwischen finde ich das notwendige Mittelmaß. Nicht zu weit weg, aber auch nicht zu nahe sein – nur so, denke ich, kann die Sache laufen.
Und nur so bin ich gegen persönliche Angriffe möglichst geschützt.

Naturgemäß sind sich der Autor und der Biograph nicht immer in allen Punkten einig. Manchmal erweisen sich zwei Perspektiven sogar als unvermittelbar. Da ist es schnell passiert, dass ein Kunde ausfallend reagiert. Wenn mich das kränkt, ist es nicht schön, aber noch zu verschmerzen. Fühle ich mich hingegen tief verletzt, ist fraglich, ob ich auch weiterhin mit ihm kooperieren kann. Und außerdem, inwiefern ich das noch möchte.

Berühmt und schwierig, so könnte man die Prominenten in mancher Hinsicht charakterisieren. Sie sind unzuverlässig bei Terminabsprachen. Oder säumig, sobald sie selbst eine Aufgabe übernehmen müssen wie etwa das Korrekturlesen.
Selbstverständlich muss das nicht so sein, aber ich habe beides schon erlebt. Eine solche Nachlässigkeit geschieht, das sei allerdings hinzugefügt, nie in böser Absicht. Vielmehr sind es die unzähligen Termine und sonstigen Verpflichtungen, die Prominente einspannen und ihre ursprünglichen Pläne oft auch kurzfristig zunichte machen. Mir als Biographin bleibt da kaum etwas anderes übrig, als mich hinten anzustellen, mich wieder und wieder auf ein nächstes Mal vertrösten zu lassen.

Aber nicht nur in dieser Hinsicht fordert den Biographen ein solches Projekt auf einer ganz anderen Ebene, als das bei einer Privatbiographie zu erwarten wäre. Die Ansprüche des Partners liegen höher, alleine schon dadurch, dass das Manuskript nicht 80 oder 120 Seiten stark sein soll, sondern – konkret bei Matthias Matuschik – weit über 400 Seiten umfassen wird. Da bekannte Persönlichkeiten ihr Werk zudem bei einem namhaften Publikumsverlag ins Programm bringen und in möglichst hoher Auflage verkaufen wollen, wird auch im Bezug auf Stil und Ausdruck mehr von mir verlangt. Die Sprache muss stimmen; jedes Wort, denn das Manuskript sollte wie ein Trüffel zu genießen sein.
Dass sich auch Privatpersonen in Fragen des Ausdrucks als äußerst feinfühlig erweisen, kann ich nur begrüßen. Und ich gebe auch immer mein Bestes. Aber häufig setzen die „einfachen Leute“, verständlicherweise, doch andere Prioritäten. Während Prominenten Inhalt und Form gleichermaßen wichtig sind, könnte mir etwa ein Mann, der sein Leben auf einem Bauernhof verbracht hat, erklären: „Hauptsache, es steht alles drin im Buch.“

Wie sieht mein Profil aus?
Dass ich als Biographin arbeiten werde, habe ich erst beschlossen, als ich an der Universität bereits Absolventin war. Hätte ich also besser nicht studiert? Im Gegenteil, ich betrachte die viereinhalb Jahre in Erlangen als eine große Bereicherung. Denn im Hauptfach habe ich Buchwissenschaft gewählt und somit Kenntnisse erworben, die auch für eine Biographin unerlässlich sind: über Strukturen, Mechanismen und Akteure im Buchhandels- und Verlagswesen. Ich nahm an Lehrveranstaltungen teil, die sich mit Themenfeldern wie Urheberrecht, Selfpublishing oder Marketing befassten. Außerdem konnte ich während meines Studiums erste, praktische Erfahrungen im Lektorat sammeln und Layout-Programme wie Indesign kennen lernen.
Nur wer verinnerlicht hat, wie in einem Verlag gearbeitet wird und auf welcher Grundlage die Entscheidung über Aufnahme oder Ablehnung eines Manuskripts fällt, kann seine Kunden in diesen Fragen optimal beraten. Und selbstverständlich habe ich als Biographin den Anspruch, einem Auftraggeber nicht mit angelerntem Halbwissen entgegenzutreten. Jeder soll sich bei mir in guten Händen fühlen.
Um das auch leisten zu können, schloss ich, ohne zu zögern, eine Ausbildung an der Akademie des Biographiezentrums, Bad Sooden-Allendorf an. Vieles von dem, was wir dort besprachen, war infolge meines Studiums nicht grundsätzlich neu. Der Vorteil für angehende Auftragsbiographen liegt in der Spezialisierung der Akademie. Wie viele Buchwissenschaftler benötigen schon Kenntnisse in der Kundenakquise? Und welcher biographische Ratgeber führt in die Vertragsgestaltung ein?

Damit ich mich als Biographin etabliere, genügen diese fachlichen Qualifikationen allerdings nicht. Auch vielfältige Soft Skills sind erforderlich. Beispielsweise zeigt sich bei der Transkription, dass ich ein hohes Maß an Durchhaltevermögen brauche: Habe ich ein einstündiges Interview geführt, so benötige ich, um eine Abschrift der Tonaufnahme in den Computer zu tippen, drei bis vier Stunden. Viel zu lange, wie mir am Anfang schien. Was, überlegte ich wieder und wieder, mache ich eigentlich falsch? Wo liegt mein Problem?
Mittlerweile weiß ich es besser: Ich hatte keines. Denn einen derartigen Zeitfaktor anzusetzen, ist alles andere als ungewöhnlich. Es ist der Normalfall.

Jeder viel versprechende Auftragsbiograph muss gut zuhören können. Er muss stets wachsam sein und sich auf den Gesprächspartner einlassen. Die Liste der Eigenschaften, die er mitbringen oder sich zumindest aneignen sollte, könnte noch eine Weile fortgesetzt werden. Vor allem ist aber eines unverzichtbar: der Spaß am Schreiben! Denn wer nicht gerne mit Worten und Sprache jongliert, hat bereits verloren.

Wo stehen Auftragsbiographen finanziell?
Flexibel müssen Biographen auch wegen der Finanzen sein. Vom Schreiben leben zu können, ist nun einmal bloß wenigen möglich. Klar argumentiere ich als Biographin: „Qualität hat ihren Preis!“
Je nach Umfang, Ausstattung und Arbeitsstunden kostet die Anfertigung einer Biographie mindestens 1.500 Euro. Nach oben hin ist alles offen. Denn das Schreiben, habe ich eingangs gesagt, ist ein Handwerk. Und wie viel verdient ein Fliesenleger?
Letztlich reicht den meisten Auftragsbiographen das, was ihre Partner als zu viel empfinden, nicht einmal aus. Jeder Biograph kann zwei, vielleicht drei Projekte im Jahr realisieren. Wenn er pro Auftrag 5.000 Euro erhält, hat er am Ende 15.000 Euro, von denen er leben muss. Und das schließt Ausgaben wie Bürobedarf oder Marketingaktivitäten ein. Werbung zu machen, hält mich schließlich über Wasser. Und meine Fähigkeiten bei der Kundenakquise. Aber was nützt es mir, in diesen Bereichen kompetent zu sein, solange sich kaum jemand eine Biographie wünscht?

Wann bekomme ich den nächsten Auftrag?
Eine weitere, nicht zu unterschätzende Fähigkeit von Biographen ist die Geduld. Nicht jede Kontaktaufnahme resultiert in einem Auftrag. Manchmal will sich ein potenzieller Kunde zunächst bloß informieren: über den Entstehungsprozess einer Biographie und über das, was auf ihn zukommt, falls er sich dafür entscheiden sollte. Wo wird gearbeitet? Und wie?
„Die Gespräche sollen aufgezeichnet werden? Oh … nein, dann mache ich es lieber nicht.“
Solche Bedingungen lösen doch bei einigen starkes Unbehagen aus. Andere schreckt die Entlohnung ab, die ich für meine Arbeit verlange.
„So viel? Das ist mir die Sache nicht Wert!“ Oder aber: „Ich würde ja gerne … Aber das kann ich mir nicht leisten.“
Und dann bin ich gefragt. Ich muss, gemeinsam mit dem möglichen Partner, nach einer Lösung suchen, mit der beide Seiten einverstanden sind. Immer finden wir sie nicht. So gingen innerhalb eines Monats drei Anfragen bei mir ein und am Ende kam nur ein Vertragsabschluss zustande. Zwei Interessenten sagten mir unwiderruflich ab. Andere, die sich nicht sofort gegen eine Zusammenarbeit entschieden, denken noch darüber nach.
„Im Moment“, erklärte eine Sportjournalistin, „kommt eine Biographie für mich noch nicht infrage. Aber in ein paar Jahren vielleicht. Ich fühle mich geehrt, dass Sie an mich gedacht haben. Sie können sich dann gerne wieder bei mir melden.“
Ein anderer wandte zweifelnd ein: „Was ich da gemacht habe, das will sicher keiner lesen. Und wenn wir doch ein Buch veröffentlichen sollten, sagen die Leute bloß wieder: ‚Ach, dieser eingebildete Schnösel. Jetzt hat er auch noch seine Biographie geschrieben.‘“
Ohne das innere Bedürfnis, umfassend und gleichzeitig detailliert sich die Vergangenheit noch einmal gegenwärtig zu machen, profitiert mein Partner nicht davon. Außerdem kann eine halbherzige Arbeit, wie ich meine, nur schwer auch eine gute werden.
Natürlich respektiere ich jedes Nein oder Vielleicht. Aber gleichzeitig bleibe ich mit jedem, der zögert, in Kontakt. Unverbindlich, versteht sich, aber dennoch kontinuierlich.

Und wie geht es weiter?
Selbständige oder frei arbeitende Biographen sind abhängig von der Auftragslage. Und darauf angewiesen, sich abzusichern. In meinem Fall könnte das, sobald die Dissertation beendet ist, eine Halbtagsstelle in einem Verlag oder bei einer Punktschriftbibliothek sein. Außerdem will ich Seminare an Volkshochschulen anbieten, zu Themen wie „den richtigen Verlag finden“ (worüber ich bereits meine Magisterarbeit geschrieben habe) oder „mein Leben – ein Diamant“.
Wichtig ist, dass ich meine Interessen und Stärken erkenne, um sie in einem weiteren Schritt auch umzusetzen. Wenn mich jemand fragt, warum ich Auftragsbiographin bin, lautet meine erste Antwort: „Weil andere davon profitieren können.“ In welcher Hinsicht auch immer! Ich will, dass es ihnen gut geht, während der Kooperation und danach. Biographische Arbeit trägt ihren Teil zum Wohlbefinden bei. Und ich habe mit meinem Wissen und Können die Möglichkeit, den Partnern zu helfen; als Biographin, aber auch bald, wie ich mir von Herzen wünsche, als ausgebildete Schreibtherapeutin.

© Daniela Preiß 2012

Ich danke Leonie Seng für ihre kritischen Hinweise zum ersten Entwurf dieses Beitrags und Daniel Hütter für das Korrektorat.

Meine Kontaktdaten:
Sie erreichen mich mit einer E-Mail an danny.p1@gmx.de
(Danny P. ist mein Pseudonym für Romane und Krimis) oder mit einem Anruf unter 09131 / 9 73 95 53.

Weitere Informationen zu mir und meinem Angebot finden Sie beim Biographiezentrum: http://www.biographiezentrum.de/mitglieder/mitglieder_details.php?user_id=144&nachname=Preiß&vorname=Daniela

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