Über Beate Friedrich-Lautenbach

Seit 2005 begleite ich meine Kunden dabei, ihre Biographieprojekte zu realisieren und bei Bedarf als gebundenes Buch drucken zu lassen. Das geschieht, indem ich die Texte meiner Kunden lektoriere oder die gesamte Entwicklung des Schreibprozesses begleite. Als besonders effizient und bereichernd empfinde ich die Arbeit, wo ich auf Basis von Gesprächsaufzeichnungen aus ihrer Sicht das Manuskrpt verfasse. 2016 habe ich mich mit zwei Beiträgen an der Veröffentlichung des Buches "Wege zur Biografie" beteiligt. Mein Motto: Ihr Leben in Worten, Ihre Gedanken im Text mit Text & Leben.

Keine Biografie – aber ein Buch, in dem es ums Leben geht

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Obwohl es sich nicht um eine Biografie handelt, möchte ich die Gelegenheit nutzen, auf die Neuerscheinung eines Buches aufmerksam zu machen, das einer meiner Kunden vor wenigen Wochen (in Zusammenarbeit mit Text & Leben) bei tredition veröffentlicht hat.

Da wir als Menschen und Biografen gleichermaßen immer wieder mit dem Leben konfrontiert werden und deshalb mit der Frage, wie Leben gelebt wurde, gelebt wird und gelebt werden kann, hat das Buch
„Das Resilienzgespinst: Resilienz zwischen Mythos und Möglichkeit“
von Dr. Christian Grüninger aus Gütersloh möglicherweise interessante Berührungspunkte für euer Tun oder gibt neue Denkanstöße.

Unterhaltend und mit zahlreichen Beispielen aus dem prallen Leben zeigt der Autor in einer neugierig-kritischen Bestandsaufnahme die Widersprüchlichkeit des Begriffes Resilienz, der zwar gern mit psychischer Widerstandskraft gleichgesetzt wird, in der Forschung jedoch nicht einmal eindeutig definiert werden kann. Er lädt interessierte Laien und Fachleute aus Coaching, Beratung und sozialer Arbeit ein, seinen Überlegungen zu folgen und eine neue Sicht auf das Thema zu gewinnen.
Infos zum Autor: https://tredition.de/autoren/christian-grueninger-19501/
Infos zum e-Book: https://tredition.de/autoren/christian-grueninger-19501/das-resilienzgespinst-e-book-87824/

Beate Friedrich-Lautenbach
Text & Leben in Gütersloh

 

Die Macht unterbewusster Zweifel

Es war hier mehrfach die Rede von Kosten, die eine private Biografie verursacht. Die Beispielrechnungen kann ich voll bejahen, die Realität sähe oft noch wesentlich teurer aus, wenn man den gesamten Aufwand in Cent und Euro ummünzen würde. Ich möchte hier noch einen anderen Gedanken in den Vordergrund stellen: das Bewusstsein des Kunden bzw. des Interessenten als möglichen Entscheidungsfaktor pro oder kontra Biografieprojekt. Weiterlesen

2. Self-Publishing-Day am 25. April in Münster – ein Stimmungsbild

Um es vorweg zu sagen: Ich bin zwar viel im Internet unterwegs, lese aber (bis jetzt) nur Printbücher, und bin (bis jetzt) aus Überzeugung  in keinem sozialen Netzwerk. Mein Handy nutze ich trotz Internetfähigkeit nur zum Telefonieren und SMS verschicken. Ein Grund dafür ist das Thema Datenschutz. Mir braucht noch niemand beizubringen, wie man täglich eine stille Stunde einlegt und eine Pause ohne WhatsApp übersteht, um entspannt zu bleiben. Trotzdem wollte ich wissen, wie der E-Book-Markt funktioniert und Informationen über selbst publizierte Bücher im Digitaldruck aus erster Hand bekommen.

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Self Publishing Day am 25. April 2015 in Münster

Die Verlagsbranche befindet sich in einem starken Veränderungsprozess. Immer mehr Menschen wollen ihre Buchideen selbst verwirklichen. Wir Biografen haben bis zu einem gewissen Grad damit ja auch zu tun. Viele von uns gehen außerdem noch anderen Tätigkeiten nach, z. B. als Verlagsdienstleister oder/und veröffentlichen selbst Bücher. In diesem Zusammenhang möchte ich auf eine ganztätige Veranstaltung am 25. April aufmerksam machen. Da findet in Münster im Hotel Mercure der 2. Self Publishing Day statt. Ich könnte mir vorstellen, dass man dort u. a. viel über erfolgreiches Internetmarketing erfahren kann.
Infos und Anmeldung unter www.self-publishing-day.de

Louise Aston, „die Emanzipierte“ im Deutschland des 19. Jahrhunderts

„Ich rauche Zigarren und glaube nicht an Gott. Hommage an Louise Aston“ ist eine Entdeckung, die ich einem intuitiven Griff ins Biografien-Regal meiner Stammbuchhandlung verdanke. Barbara Sichtermann befasst sich auf ca. 140 Seiten mit dem Leben von Louise Aston. Anders als Vor- und Nachname vermuten lassen, war sie Deutsche. Die 1814 geborene Pastorentochter nahm die Emanzipationsgeschichte der Frauen in visionärer und radikaler Weise geistig und praktisch vorweg. „Freiem Leben, freiem Lieben / Bin ich immer treu geblieben“ wird sie gleich zu Beginn zitiert. Louise Aston muss zu ihrer Zeit  so bekannt gewesen sein, dass sie in Männerkleidung und Zigarre rauchend 1853 sogar in Öl portraitiert wurde.

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