Neuerscheinung: Salonièren und Salons in Wien

Gern stellen wir das neue Buch unserer österreichischen Kollegin vor, der Biographin Helga Peham.

Aus der Verlagsinformation: Es war die Blütezeit des kultivierten und intellektuellen Wien – und es waren Frauen die dem Geist der Aufklärung großen Raum gaben: Im Zeitalter Maria Theresias erreichte die Salonkultur endlich auch das Machtzentrum der Habsburger und wird zum Brennpunkt der Diskussion. Hier werden neue Theorien erprobt, Kunstwerke präsentiert, es wird musiziert und leidenschaftlich diskutiert. In einer Stadt, in der die Zensur argwöhnisch jedes freie Wort verfolgt und Polizeispitzel den Lebenswandel der Bürger überwachen, pflegen die Wiener Salonièren das offene Gespräch über politische und künstlerische Fragen. Geselligkeit und Emanzipation gehen so Hand in Hand, die Salons werden zu bedeutenden kulturellen Plattformen.

Geistreich und witzig ringen die Salonièren gemeinsam mit ihren oft berühmten Gästen um Weiterbildung und Verfeinerung der Sinne, um Freiheit und Universalität. Rund 200 Jahre beherrschen und beeinflussen Salonièren und ihre Salons das kulturelle Treiben und machen Wien zur Weltstadt mit Flair. Als die Wiener Salonkultur um 1900 zur Hochblüte gedeiht, steht sie auch schon, ohne es noch zu ahnen, vor dem Untergang: Denn nur zu oft waren Juden die Hauptakteure der Wiener Salons – und die wurden bekanntlich zum gesellschaftlichen „Dorn“ in vielerlei Augen …

Dieses Buch liefert spektakuläre Einblicke in die Welt der Wiener Salons, ihrer „Herrscherinnen“ und führt dabei eine 200-jährige Geschichte vor Augen, die nur allzu tragisch ihr Ende nahm.

Die Autorin:
Helga Peham, Dr. phil., ist Biografin, Historikerin und Psychologin. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf Genealogie und Lebensverläufen. Sie arbeitete viele Jahre für die Vereinten Nationen, besaß ein Sprachinstitut für Firmensprachkurse und leitete eine kleine Amerikanische Medizinische Universität in Belize, Mittelamerika. Ihre Biografien sind bei verschiedenen Verlagen in Österreich, Italien und in den USA erschienen. Bei Styria erschien ihre Biografie „Leopold II. – Herrscher mit weiser Hand“, die zum Standardwerk wurde.

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