Willkommen im Blog des Biographiezentrums!

Ergänzend zu unserer Website www.biographiezentrum.de, auf der alle Mitglieder - Ihre Biographinnen und Biographen -, biographische Angebote und Seminare aufgeführt sind, finden Sie hier aktuelle Beiträge zum weiten Themenbereich des biographischen Arbeitens und Publizierens. Wir laden Sie herzlich ein, sich in Form von Kommentaren und eigenen Beiträgen am Wachstum dieses Forums zu beteiligen.

Erste Impressionen über unsere Arbeit und unsere Mitglieder erhalten Sie auch in den folgenden Filmen:

Film über das Biographiezentrum – Vereinigung deutschsprachiger Biographinnen und Biographen

Mitglieder des Biographiezentrums sprechen über ihre Arbeit

Fotoschätze digitalisieren

File_075Wer kennt nicht die schönen Sammlungen historischer Fotos unserer Biographie-Kunden? Es stellt sich die Frage – wie sollen wir diese Bildbestände für die Nachwelt sichern? Wie digitalisieren wir die Bilder, um sie in die Biographie einzuarbeiten oder eine Fotobiographie zu erstellen.

Da ich mich auf Fotobiographien spezialisiert habe, liegen mir diese Themen besonders am Herzen. Wer mehr zu dem aktuellen Projekt DIGIT erfahren möchte, bei dem private Fotos digitalisiert + archiviert werden können, der findet Informationen + weiterführende Links auf dem aktuellen Eintrag auf meiner Homepage www.biographie-atelier.de

Nächste Veranstaltung von DIGIT vor Ort ist schon morgen, 12. Mai 2013 in Bonn Troisdorf auf der Burg Wissem. (Mein Tipp: Besuchen Sie auch das Bilderbuch-Museum auf der Burg Wissem.)

Weitere Termine und infos zum Projekt DIGIT des WDR.

Andrea Schweinsberg
www.biographie-atelier.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute vor 68 Jahren

Am 08.Mai 1945 endete der 2. Weltkrieg

Ein wichtiges Datum – nicht nur für Deutschland. Ein Weltkrieg ging zu Ende, der von deutschem Boden aus seinen Anfang genommen hatte. Über die weitreichenden Folgen dieses Krieges bis in unsere Gegenwart hinein konnte man sich damals keine Vorstellungen machen.

Bei manchen größeren Baumaßnahmen finden sich auch heute noch Bomben, die aufwendig entschärft werden müssen. Wohngebiete werden evakuiert und die älteren Mitbewohner erinnern sich an die Zeiten, in denen diese Bomben in großer Zahl auf die Städte abgeworfen wurden. Aber mehr noch als das werden viele unserer Eltern und Großeltern von längst Verdrängtem eingeholt.

Nach dem Krieg setzte das große Schweigen ein. Man hatte den Krieg überlebt und wollte vorwärts schauen. Der Begriff “Posttraumatische Belastungsstörung” war noch gar nicht bekannt. Aber auf lange Zeit läßt sich nichts verdrängen, ohne daß dies Konsequenzen für die Betroffenen hat. Viele Kunden, die den Weg zu uns Biographen finden, wissen darum und nutzen diese persönliche Rückschau auch zur Bewältigung der Vergangenheit.

Der Volksbund hat zum heutigen Tag eine empfehlenswerte Sonderseite zum Gedenken an das Kriegsende erstellt, die ich allen Interessierten empfehlen möchte.

Andrea Schweinsberg
www.biographie-atelier.de

 

 

 

 

 

 

 

Bloody Daughter – Filmportrait über Martha Argerich

„Ich bin die Tochter einer Göttin“ meint die Regisseurin Stephanie Argerich und es ist nur ein bisschen humorvoll gemeint. Denn ihre Mutter Martha Argerich ist nicht von dieser Welt. Das zumindest ist der Eindruck, den das Filmportrait der Tochter vermittelt: „Bloody Daughter“, in den Kinoprogrammen unter dem Titel „Argerich“ zu finden. Weiterlesen

Kinder der Kriegskinder

Georg Stölzer (Göttingen), Mitgliedertreffen Biographiezentrum in Bad Sooden-Allendorf, 05.-07.04.2013

Mitschrift zum Seminarbesuch in Göttingen Januar 2013:  „…bis ins dritte und vierte Glied…“? – Workshop für Kinder der Kriegskinder (worunter diejenigen zu verstehen sind, deren Eltern zwischen 1930 und 1945 geboren sind / waren).

Im Nachfolgenden werden sowohl der Dozent als auch die weiteren 14 Teilnehmenden sowie meine eigenen Beobachtungen wider gegeben:

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Biographie-Treffen vom 06. bis 07. April 2013

Im österlich geschmückten Bad Sooden-Allendorf trafen wir uns am
Samstag im Biographie-Zentrum und sprachen über folgende Themen:

  • Kinder der Kriegskinder und die Spätfolgen der  Kriegserlebnisse
  • Transparente Zeiterfassung für Biographie-Projekte
  • Persönlichkeitsrechte bei der Veröffentlichung von Biographien
  • Vorgehen bei der Einreichung von Verlags-Biographien
  • Organisation und Moderation von Erzählcafés
  • Blogbeiträge mit WordPress schreiben

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Biografiearbeit mit Glaubensschätzen

Erinnerungen an ganz persönliche Glaubenserlebnisse können ein Einstieg in das Verfassen von Biografien sein.  Welche Menschen, Orte und Ereignisse haben das Leben geprägt? Was hat in Krisen getragen, was hat geholfen schwierige Zeiten zu meistern? Welche Erfahrungen können für nachfolgende Generationen wichtig sein? Das praxisorientierte Arbeitsbuch “Biografiearbeit mit Glaubensschätzen” enthält Anleitungen und Arbeitsblätter für kreative Einzel- und Gruppenarbeit mit Senioren- und Jugendgruppen. Weitere Informationen zum Arbeitsbuch: www.schreibatelier-froelich.de

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Von der Lebensgeschichte zum Buch

Wenn ich einen Anruf von einer Dame oder einem Herrn erhalte, welche(r) an meiner Dienstleistung als Biografin interessiert ist, kommt meist sehr schnell die Frage: „Sagen Sie mal, wie funktioniert das eigentlich?“ Ich erkläre dann kurz, dass ich Interviews mache, diese verschriftliche und daraus einen lesbaren Text gestalte. Und dass ich mich dann um das Layout des Buches sowie um den Druck kümmere. Bei einer Anfrage per Email verweise ich einfachheitshalber auf meine Homepage mit der Seite „Umsetzung“, auf der ich den Prozess etwas ausführlicher beschreibe.

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Biografiegespräch

Neben unserem gemeinsamen Blog auf der Website des Biographiezentrums führen einige Mitglieder ihre eigenen Blogs. Darin geben wir Tipps und Tricks zum Schreiben von Texten, sprechen über unsere Arbeit als Biografen und liefern Buchempfehlungen. Jeder hat da seine eigenen Steckenpferde, seinen eigenen Stil – und das macht jeden Blog so einzigartig.

Mir gefällt das Biografiegespräch zwischen meinen beiden Kolleginnen Katja Sengelmann und Grit Kramert besonders gut. Letztens musste ich mich auch gleich bei ihnen einmischen, weil mich ihr Thema so bewegt hat: “Was vom Leben übrig bleibt …”  Einfach mal reinlesen! Es lohnt sich!

Herzlichst Claudia Cremer

P. S. Vielleicht möchten die anderen Biografen-Blogger ihre Links auch einmal hier veröffentlichen!

“Oma, erzähl mal”

… war das Thema der Sendung LebensArt beim WDR, an der ich heute als Studiogast mit viel Freude teilgenommen habe. Wir haben uns darüber unterhalten, wie wichtig es ist, dass Großeltern ihre Kindheitserinnerungen und Erlebnisse an ihre Enkelkinder weitergeben. Und wir haben festgestellt, dass Erzählen und Zuhören viel Spaß machen – eine Erfahrung, die ich immer wieder aufs Neue in meinem Erzählcafé mache.

Hier der Link zur Beschreibung der Sendung: Oma, erzähl mal. Wenn das RadioRecording funktioniert hat, werde ich noch einen Link zur Sendung direkt zur Verfügung stellen.

Herzlichst, Claudia Cremer